Tschechoslowakischer Wolfshund 

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Cinja´s Nachruf

Cinja Dakmat geb. 18.12.1998 war ein wundervolles Familienmitglied für uns, umso schwerer fällt es uns, euch mitzuteilen, dass wir sie am 08.08.2000 wegen eines Lungentumors einschläfern mussten. Cinja war ein so toller, anhänglicher und treuer Rudelgenosse den wir sehr vermissen.

Erfahrungen mit unserer Cinja:

Mit 7 Wochen  bekamen wir unsere Cinja und integrierten sie in unser damals noch 20 köpfiges Hunderudel, gemischt mit Chihuahua und deutschen Spitzen. Im Rudel lernte sie sich ein- und unterzuordnen und wurde zugleich auf kleine Hunde sozialisiert, aber auch von ihnen miterzogen. So baute sie beim gemeinsamen Spaziergang eine starke Rudelbindung auf, welche sich auch späterhin gut bewährte.

Doch entwickelte  sich auch mit ca. einem Jahr ihr Jagdtrieb, als auch ihr Schutztrieb wenn beim Spaziergang  Welpen unter 6 Monaten aus unserem Rudel mit waren. So mussten wir  noch umsichtiger handeln und agieren. Fremde Personen wurden zuerst ausgewufft, zeigten sie darauf keinen Respekt stellte Cinja vom Nacken bis zum Schwanzansatz die Haare auf und fletschte bei Bedarf  sogar die Zähne. Ansonsten war Cinja friedlich und sozial gegenüber anderen Hunden, suchte sich ihre menschlichen Freunde jedoch selber aus. In der Familie war Cinja zart und umgänglich zu Kindern, und sogar unseren älteren Chihuahuarüden unterwürfig und ergeben. Durch ihre starke Rudelbindung zu uns hatten wir ihren Jagdtrieb immer gut unter Kontrolle. 

In der Erziehung war vor allem die Konsequenz und die Liebe ausschlaggebend. Mit ca. 3 Monaten besuchten wir als Zuseher einen Hundeplatz in unserer Nähe, doch leider fühlte Cinja dort Stress und Angst, was nicht gut für ihre Sozialisierungsphase war. So entwickelte sie Scheu vor den Menschen und speziell vor diesen Platz, was sie mit sechs Monaten richtig zum Ausdruck brachte, indem sie dort entweder nicht aus dem Auto stieg oder sofort die Flucht ergriff. (Gewalt, Leinenruck und Schreie sind in der Erziehung von Wolfshunden falsch am Platz). Deshalb fuhren wir in Zukunft zu einer 80 km entfernten Hundeschule wo mit Clicker und Futterbelohnung gearbeitet wird, so entwickelte sich Cinja zu einen guten Begleithund. 

Isis (Camilla Crying Wolf) die Nachfolgerin von Cinja, ein tschechoslowakischer Wolfshund, gewölft am 03.01.2001

Als sie sieben Wochen alt war holten wir sie am Grenzübergang Österreich/Ungarn von ihrer Züchterin ab. Zu hause angekommen machte sie sogleich Bekanntschaft mit unseren Spitzen und Chihuahuas. Doch lernte sie auch schon in der nächsten Zeit mittels Clikertraining  die Befehle "Sitz, Platz, und Fuß" , was sie schnell verstand und ausführte, schon mit neun Wochen waren ihr diese Worte geläufig, mit Futterbelohung wurde es gerne und freudig ausgeführt. Auch in der Welpenspielgruppe war sie immer vorne dabei wenn es darum  ging  Faxen zu machen, ihre Lernfähigkeit und Ausdauer steigerte sich von Woche zu Woche, doch auch ihr Problemlösungsverhalten wurde ständig gefordert und gefördert. Schon mit 4 Monaten konnte sie unversperrte Türen öffnen, den Riegel von der Tür zum Hundegarten wegkratzen um sie zu öffnen und hinaus zu kommen. 

Auch unser Problemlösungsverhalten müssen wir daher ständig steigern um sie unter Kontrolle zu haben. Fehler welche uns bei unserer ersten Hündin unterlaufen sind versuchen wir daher nun nicht mehr zu machen. Isis wurde daher von der 8. Lebenswoche an gut auf Menschen, andere Hunde, Kinder, Haustiere, Autos,... sozialisiert, doch zugegeben, da sie nun schon längere Zeit nicht mehr in der Stadt war ist sie gegenüber Autos und vor allem LKWs etwas ängstlich geworden. 

Aber von Wesen ist sie  ausgeglichener , aber auch dominanter als unsere Cinja es war.  Doch wie für Wolfshunde üblich ist sie ständig und überall dabei ihre Grenzen auszutesten. Nun wird unser "FRATZ " 28 Monate alt (Mai 2003) ist voll in der Pubertät - war mit 2 Jahren das erste mal läufig und auch dementsprechend dominant gegen anderen Hündinnen im Rudel , nun wird sich weisen ob wir in der Erziehung konsequent genug waren und es noch sind.                                  

 

Mit Hunden im allgemeinen versteht sie sich recht gut, speziell mit Rüden, mit Hündinnen hat sie im Winter (2001/02) durch eine "Pflegehündin" nach deren Läufigkeit (war 2 Jahre alt),  schlechte Erfahrungen gemacht,  da diese sich durchsetzen und Chefin werden wollte. wodurch Isis  anderen Hündinnen, welche sie nicht kennt, recht dominant und schroff gegenüber tritt. Ihren Rang im Rudel = ALPHAHÜNDIN - lässt sie sich nicht mehr streitig machen.                Seit sie nun drei Jahre alt ist (Jannuar 2004), ist sie jedem anderen Hund gegenüber, egal ob Rüde oder Hündin und welches Alter dominant, da kennt sie auch keinen Welpenschutz mehr!!  Die Hündinnen im Rudel sind mit ihr aufgewachsen und beugen sich ihrer Dominanz, so hat sich auch unser Snoopy damit abgefunden. Doch eine Begegnung mit fremden Hunden ist immer mit größter Vorsicht zu genießen. Man hat zwar gesagt das legt sich wieder wenn sie älter wird, doch sieht es nicht danach aus.  Leider mussten wir unsere ISIS im Alter von gerade mal 8 Jahren wegen einer Nervenerkrankung mit vorschreitender Lähmung einschläfern lassen ( Feb. 2009).

 

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