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Der Torfspitz ist die Stammform aller Terrier, Schnauzer, Pinscher und Spitze (lt. Rüthimeyer). Hundedarstellungen, die man (mit einiger Phantasie) als Spitze deuten kann, findet man als Mykenische Terrakotten 1200 v.Chr. und später auf athenischen Grabstellen. Dr. Reichenbach, seinerzeit königlich sächsischer Hofrat, sieht denn auch richtiger Weise im Spitz eine Urrasse des Haushundes, eine Rasse die der Form des Urthieres am nächsten stehen dürfte. spitzartige Hunde, das ist unbestritten, treten schon sehr früh überall dort auf, wo Hunde als Haushunde gehalten und gezüchtet werden. Man Darf deshalb mit Sicherheit annehmen, der Spitz - vor allem wenn wir auch die kurzhaarigen Formen einbeziehen - sei eine der ältesten Formen des Haushundes. Je nach ihrer Behaarung lassen sich die bis jetzt zu allgemeinen Kenntnis gelangten spitzartigen Hunde folgendermaßen einteilen:
Nach der Größe wurden nur Groß- und Kleinspitze unterschieden. Auf eine volle Halskrause und eine reichlich behaarte Rute legte man großen Wert. Schon bevor ein Standard aufgestellt wurde, achtete man auf ein quadratisches Gebäude. Im Gegensatz zu späteren Standardbestimmungen bevorzugte man damals den Spitz mit dem runden gewölbten Schädel. An Farben war fast alles vorhanden. Es gab weiße, cremefarbige, schwarze, blaue, goldgelbe, fuchsrote, braune, graugewolkte und gescheckte Spitze. Als gescheckt galten Hunde mit weißer Grundfarbe und farbigen Platten. Die Farben nicht allzu sehr einzuschränken war sicher weise, denn warum soll man nicht auch braune, rahmfarbene und gescheckte Spitze beachten, wenn sie typische Spitze sind. Ab 1905 beschloss man beim Großspitz auf Größe zu züchten. Wolfsspitze sollten eine Widerristhöhe von mindestens 45 cm, die anderen Farben von 40 cm haben. Bis dahin entsprach der Großspitz dem heutigen Mittelspitz. Die Einführung der Klasse Mittelspitze wurde auch im Jahre 1955 noch abgelehnt. Heute ist man leider ins andere Extrem verfallen. Man darf sich fragen ob eine derartige Aufsplitterung in fünf Größen für eine Rasse überhaupt sinnvoll ist. Die Aufsplitterung in zu viele und überdies unnötige Klassen verunmöglicht weitgehend einen richtigen Wettbewerb und kann einer Rasse kaum zum Nutzen gereichen. |
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