Schensi-Hunde, Pariahunde, wildlebende Strassen- und Streunerhunde - Hunde vom Urtyp

KOREA JINDO DOG:

Für Jahrhunderte war der Jindo Hund nur auf der JINDOINSEL Koreas bekannt , das exportieren ist verboten, weil er dort unter „“NATURSCHUTZ- ARTENSCHUTZ““ steht. Obwohl einige in Amerika lebende Koreaner Mitte der 1980er Jahre solche Hunde nach Amerika brachten. Es wird angenommen das dieser Hund aus einer Kreuzung von eingeborenen koreanischen und mongolischen Hunden (13.Jhdt- Mongoleninvasion in Korea) entstanden sei. Koreanische Soldanten hätten ihre Hunde mit auch die Insel Jindo gebracht, als sie sich zurückzogen. So konnte sich auf der Insel eine eigene Population bilden.1938 wurde die Rasse zum National Tier erklärt. Das koreanische Gesetz erkennt nur die Farben weiß und rot an, die Inselbewohner schätzen auch die schwarzen, schwarz-braunen (black&tan), sowie rot-weiße als gute Jäger. Ein loyaler, sehr zutraulicher Hund in seiner Familie, selbstsicher, hohe Intelligenz, stolz, gut erziehbar und gelehrig, geht eine sehr enge Bindung ein- aber nur zum ERSTEN BESITZER; es sei ihm kein Weg zu weit zu seinem Herrn zurück (auch über 100km) exzellenter Orientierungssinn, exzellenter Spurenjäger, guter Wächter- verteidigt Haus- Hof- Familie bis zum Tod, instinktiv schützend, frühe Sozialisierung auf Menschen, Haustiere und Kinder erforderlich, starker unbändiger Jagdtrieb, territorial, ausgeprägte Instinkte, kann bis zu 3m hohe Zäune überspringen. Vortrefflicher Spürhund beim koreanischen Heer. Solche Hunde sind auch für hundeerfahrene Leute nicht immer leicht zu handhaben und halten.

ZWEI AUSSAGEN von Besitzern: 
entweder: „der beste Hund den man sich vorstellen kann“ 
ODER: „Mit dieser ART Hund kann ich nicht leben!!“

Ein mittelgroßer, kräftiger, (spitzähnlicher) quadratischer bis leicht recheckiger Hund (1:2), Körperbau mit Geschlechtsmäßigen typischen Unterschied des Kopfes, kleine Stehohren, raues mittellanges, gerades Deckhaar, mit jahreszeitlich entsprechend dichter Unterwolle, die Rute wird entweder sichelartig oder geringelt über den Rücken getragen. GRÖSSE: Rüden –65cm Schulterhöhe, Hündinnen bis 58cm , Gewicht: Rüden bis 23kg, Hündinnen bis 18kg.

REINWESS oder SCHNEEWEISS ist nicht erlaubt!!! Elfenbeinfarben mit hellbraun eingerahmten Ohrspitzen, hellbraunen Hinterseiten der Beine und Schwanzspitze, beiger Strich bis zum Schwanz, Schattierungen von Braun bis ins Weiße aufhellend, weizenfarbener Ohrrand innen und Hinterseite der Ohren, GRAU: aus der Entfernung, bei näherer Betrachtung eine Mischung aus schwarz, weizenfarben, weiß- dreifärbige Haare= Wolfsfarben grau!! Schwarz, black&tan mit hellen Augeflecken- vieräugl-tan , gestromt wie ein TIGER= dünne dunkelbraune oder schwarze Streifen in hellen Fell, schon im Welpenalter.

 

GUE GAe (Gaul Chae)

Ein exzellenter Jagdhund der immer zuverlässig treu zu seinem Territorium ist, der vermutlich eine Mischung aus Hunden nördlichen Stil- Mongolischen -  und lokalen einheimischen Hunden der Insel. Ihre körperliche Größe liegt zwischen mittel und groß, aber immer etwas größer als die meisten anderen ursprünglichen Hunde. Die Fellfarben sind weiß, grau, schwarz, rot und einige Zwischenstufen, hauptsächlich jedoch weiß und rot.

Guejae Hunde sehen aus wie Jindos sind aber etwas größer und haben etwas längere Fangzähne und deren Ende ist geringfügig nach innen gebogen. Während der Jagd verhalten sie sich wie wilde Raubtiere, kombiniert mit Ausdauer und Beharrlichkeit, jagen sie ohne Ende, das Ziel nie aus den Augen verlierend. Sie haben nicht nur den natürlichen  Instinkt zu jagen, und den Weg der Beute voraus zu ahnen, sie haben auch das Temperament eines domestizierten und wohlerzogenen Haushundes der mit Kindern spielt und auch das Vieh bewacht .

 

In den frühen 1990er Jahren wurde auf der Insel Guejae die Hunde-Schutz- Vereinigung gegründet ( Präsident Shin Hong Kyu). So wurden dort 20 Hunde unter Schutz gestellt, welche sich als die Gründer- Hunde qualifizierten. Doch über die Jahre entstanden finanzielle Schwierigkeiten und durch die Unkenntnis der lokalen Bevölkerung scheiterten die Anstrengungen die Rasse wieder rein  zu züchten, eher schein es als ging die Rasse mit der Vereinigung in den Untergang. Die Korea Sapsal-Hunde- Vereinigung und zwei Professoren (Tak Yean Bin , Ha Ji Hong) von der Kyungbook Universität  richteten die Bitte an die Guejae-Hunde-Vereinigung - im Gegensatz zu Jindo, Jaejoo, Poongsan Hunde, den Guejae im Auge  zu behalten und den Kampfgeist  für die Rasse zu erhalten.  Der Guejae hat mehr Ursprünglichkeit als andere einheimische Rassen und es Wert ihn  zu schützen und erhalten. Sonst verschwindet der treue und ausgezeichnet Jäger aus der Kultur ohne eine spur zu hinterlassen.

Der neue Brückenschluss, welcher zur Guejae Insel , von der Hauptinsel 1971 gemacht wurde, brachte eine flut von Außenstehenden und fremden Rassen, und verschlimmerte die Situation für den Guejae Hund sehr dramatisch. Die Armut und Einfachheit der einheimischen Bevölkerung beraubte sie der Möglichkeit des Geldverdienens , so mussten sie gezwungener Massen ihre wertvollen Hunde verkaufen um selbst zu überleben.

Gegenüber anderen Jagdhunden hat der Guejae eine klare Trennung zwischen Haustieren/Vieh und wilden Tieren/Beute, was sich bei der Jagd als sehr wertvoll erweist. Sie verfolgen ihre Beute so lange bis diese erschöpft ist , sie haben enorme Ausdauer und Beharrlichkeit was professionelle Jäger sehr schätzen, deshalb kauften sie Guejae Hunde für mehr Geld als den Preis einer Kuh! Es gibt keine Literatur darüber woher der Guejaue Hund stammt und wie er auf die Insel kam Aber unter den professionellen Jägern wird seine außerordentliche Tapferkeit und jagdliche Eignung sehr geschätzt und beneidet. Glücklicher weise wurde der Südteil der Insel von Außenstehenden /Fremden noch nicht erreicht, so das dort noch Guejae Hunde ohne anderen Einfluss gefunden werden konnten. Seit kurzem interessieren sich auch die Einheimischen Leute wieder dafür, es wird nach einigen noch übrigen Hunden gesucht um sie zu schützen und für den Erhalt und Fortbestand der Rasse zu sorgen.

Boolgae (trans. reddisch dog) übersetzt roter Hund!)

Der Boolgae entstammt der Nordprovinz Gyungsang, welche sich im südöstlichen teil der Halbinsel Koreas befindet. Dort haben sie schon immer gelebt und sind sehr ursprünglich geblieben. Die Rasse ist zum Aussterben verurteilt.

Das charakteristische Merkmal der rase ist ihre rötliche Fellfarbe, hellgelbe Augen und die helle (niemals dunkle oder schwarze) Nase. Professor Goh von der Dongyang Universität (Abt für Lebenswissenschaft) in dieser Provinz ist der leiter der Bemühungen die Rasse zu erhalten. Seine Mannschaft wählte 7 Hunde aus, welche  anscheinend die meisten typischen Rassemerkmale aufweisen, um eine Zuchtprogramm auf zu bauen. Sie planen die Anzahl der Hunde dieses Standards dadurch auf 300 Exemplare zu erhöhen. Die Nachfolgenden Exemplare wurden gefangen für KBS Rundfunk. Sie dienen dem Zweck der Bildung.

                                          

(übersetzt Viktoria Sagmeister 04.07.2007)

 

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Quellen: Wuff, Enzyklopädie der Rassehunde von H.Räber, Zeitschriften,.... und von Internetseiten wie: www.kang.org/Jrp51/54.html
www.korean-jindo-dogs.com                                                        www.jindojunkie.com/other_koeran/gaulchae/gaulgae.htm 

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